Aus einer Studienidee wurde die Bag Company.
Was passiert eigentlich mit all den Bannern, Planen und Messewänden, wenn eine Kampagne vorbei ist? Damals: Müll. Die Idee war ebenso simpel wie naheliegend: daraus Taschen machen. Robust, individuell und langlebig. Und weil Anfang der 2000er Laptops gerade zur Studienausstattung wurden, hatten die ersten Modelle unter dem Label b.payne ein gepolstertes Laptopfach.




Jede Tasche ein Unikat mit Vorgeschichte, jede in Handarbeit. Was als Studienprojekt begann, wurde ein Betrieb, mit fester Produktion in unserem Partnerwerk in Polen. Der Grundsatz von damals gilt bis heute: Nachhaltiges Wirtschaften und echtes Handwerk sind kein Widerspruch zu gutem Design.

Für größere Auflagen brauchten wir eine Fertigung, die mitwächst. Gefunden haben wir sie in China und sind seit rund 20 Jahren beim selben Partnerwerk geblieben. Das ist keine Selbstverständlichkeit in dieser Branche. Es bedeutet: eingespielte Abläufe, bekannte Qualitätsstandards und Ansprechpartner, die unsere Modelle kennen, statt jedes Mal neu erklärt zu bekommen, worauf es uns ankommt.


Die Auftragslage wuchs, und mit ihr die Verantwortung. 2008 wurde aus dem Label die Pro Factory Werbemittel GmbH & Co. KG: der Schritt vom Ein-Mann-Projekt zum Unternehmen mit festen Strukturen.
Kauf der ersten eigenen Druckmaschine, um Planenmaterial im Digitaldruck zu bedrucken, für die Cargo:Bags, unser damals neues Kerngeschäft neben den Recyclingbags: Taschen aus neuer LKW-Plane, vollflächig bedruckbar. Im selben Jahr schließt Berrick Payne die Fortbildung zum geprüften Medienproduktioner (f:mp) ab. Dieses Druck-Know-how fließt seither direkt in Beratung und Produktion.

Mit Jessica Payne kommt betriebswirtschaftliche Expertise mit Schwerpunkt Marketing in die Firma, und mit ihr der Blick dafür, was B2B-Kunden wirklich brauchen.
Mit unserem Partner in Istanbul kam der dritte Fertigungsstandort dazu, spezialisiert auf Tragetaschen, mit attraktiven Preisen bei kurzen Lieferzeiten. Seitdem können wir für jedes Projekt den Standort wählen, der am besten passt.


Der erste Azubi startet, Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce. Nachwuchs selbst ausbilden statt nur suchen: auch das gehört für uns zu einem gesunden Unternehmen.
Kunden kamen mit dem Upcycling zu uns und fragten dann nach dem Rest: Baumwolltaschen für die Messe, Filz fürs Onboarding, Notebooktaschen für die Flotte, Kühltaschen für den Handel. Also haben wir es gelernt, Material für Material. Heute fertigen wir aus 14 Materialien, von der Kleinserie in Polen bis zur Großauflage in Asien, geplant und betreut von unserem Team in Neu Wulmstorf bei Hamburg.